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Informationelle Freiheit und staatliche Sicherheit

Informationelle Freiheit und staatliche Sicherheit

Rechtliche Herausforderungen moderner Überwachungstechnologien

Inhalt

Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit wird schon seit Jahrhunderten von Juristen, Philosophen und Staatstheoretikern beleuchtet; nicht selten wird zwischen beiden Themenfeldern ein unversöhnlicher Widerspruch gesehen. In unserer globalen, auf den Errungenschaften vernetzter informationstechnischer Systeme beruhenden Gesellschaft aktualisiert sich der Widerstreit zwischen diesen beiden Interessen in besonderer Weise: Freiheit umfasst nicht mehr nur die körperliche Freiheit, sondern vor allem auch die Freiheit der informationellen Selbstbestimmung, während die Sicherheit zunehmend durch die Allgegenwart staatlicher Überwachungsmaßnahmen charakterisiert ist, die vielfältige Lebensbereiche tangieren können. Umso wichtiger ist es, die Eingriffe in die informationelle Freiheit des Einzelnen möglichst frühzeitig durch verfahrensrechtliche Begrenzungen zu regulieren, fußend auf der Erkenntnis, dass das Leben in einer Risikogesellschaft nicht durch einen unversöhnlichen Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit geprägt sein darf, sondern vielmehr deren verfassungskonformen Ausgleich erfordert.<br /><br />Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bremen; 2015 Promotion; seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) an der Universität Bremen; seit 2015 verantwortlicher Mitarbeiter für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt 'Vernetzte IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen'; seit 2013 Lehraufträge an der Hochschule Bremerhaven sowie Gastdozentenaufenthalte an den Universitäten Wien und Lublin.

Bibliografische Angaben

Januar 2021, 242 Seiten, Deutsch
MOHR SIEBECK
9783161604997

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