Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1.7, Universität zu Köln (Seminar für ABWL und Controlling), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Arbeit ist auf die Methoden der planmäßigen Abschreibungen desabnutzbaren Anlagevermögens gerichtet. Dabei werden die unterschiedlichen Zielsetzungenund Probleme handelsrechtlicher, steuerrechtlicher und kostenrechnerischerAbschreibungen herausgearbeitet. Im weiteren werden die verschiedenen Abschreibungsmethodenkritisch beurteilt und auf ihre Einsatzfähigkeit in der externen Rechnungslegungund der Kostenrechnung untersucht. Neben den traditionellen Abschreibungsmethodenwie lineare, degressive, progressive und leistungsabhängige Abschreibung,wird ausführlich auf neuere Ansätze in der Kostenrechnung eingegangen. Hierzuwerden das Näherungsverfahren von Bain, sowie der investitionstheoretische Ansatzkritisch betrachtet. eitablauf durch eine Abfolge von Abschreibungsquoten über die Nutzungsdauer nach.Der Wertverzehr kann verbrauchsbedingte (z.B. technischer Verschleiß), wirtschaftlichbedingte (z.B. technischer Fortschritt) und zeitlich bedingte (z.B. ruhender Verschleiß,Fristablauf) Ursachen haben.1 Weiterhin kann eine Wertminderung durch Katastrophen(z.B. Brand) bedingt sein. Ein gleichzeitiges Auftreten verschiedener Ursachen ist möglich.Nach der Art der Buchungstechnik lassen sich direkte und indirekte Abschreibungenunterscheiden. Direkte Abschreibungen werden unmittelbar auf dem Konto des abzuschreibendenVermögensgegenstandes belastet und mindern unmittelbar seinen Buchwert.Die indirekte Abschreibung erfolgt durch Bildung eines passiven Wertberichtigungspostens.Der Buchwert des Vermögensgegenstandes bleibt zunächst unverändertund wird erst voll abgeschrieben, wenn das Wertberichtigungskonto die Höhe der Anschaffungs-bzw. Herstellkosten erreicht hat.2 Im folgenden wird stets von direkten Abschreibungengesprochen, da indirekte Abschreibungen, mit Ausnahme weniger Spezialfälle,handels- und steuerrechtlich nicht zulässig sind.3 [...]1 Vgl. Schweitzer, Küpper (1998), S. 112-114; Albach (1967), S. 57-582 Vgl. Wöhe (1997), S. 115-1163 Vgl. Federmann (2000), S. 361