Jetzt bestellen : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Friedrich Hölderlin und das tragisch Schöne

Ein poetisch-philosophischer Weg zum Wahren

Im Februar 1796 äußert Friedrich Hölderlin den Wunsch, 'Neue Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen' zu schreiben. Auch wenn er diesen Überbietungsversuch gegenüber Schiller nicht realisiert, entfaltet Hölderlin in seinen Schriften zwischen 1796 und 1800 einen übergeordneten Verweisungszusammenhang, auf dessen Grundlage er philosophische, poetologische und religiöse Themen verhandelt. Dreh- und Angelpunkt dieses Systems ist sein Verständnis des tragisch Schönen, welches er in Auseinandersetzung mit Schillers Schönheitskonzeption und Spinozas Substanzbegriff gewinnt. Darius Duhr zeigt, dass Hölderlin 'Schönheit' um 1800 nicht mehr als höchste Idee, sondern als das vermittelnde Moment versteht, das in der Poesie des Tragischen zur Wahrheit führt.

Oktober 2025, 390 Seiten, Edition Moderne Postmoderne, Deutsch
Transcript
978-3-8376-7942-7

Weitere Titel der Reihe: Edition Moderne Postmoderne

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema