Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Werte und Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten

Eine empirische Untersuchung im Kontext von Rahmenbedingungen und Erfahrungen des täglichen Dienstes

Als Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols muss die Polizei Bürgernähe, Transparenz, aber auch die Durchsetzungskraft des Rechtsstaates in sich vereinen. Der Anspruch an die Polizeibeamtinnen und Beamten muss also sein, in ihrem dienstlichen Alltag individuelle Ansichten und Werte hinter ihren beamtenrechtlichen Pflichten und insbesondere dem Neutralitätsgebot zurückzustellen. Die eigene Identifikation mit unseren demokratischen Grundwerten ist dabei unerlässlich. Allerdings traten in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle von Diskriminierung durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zu Tage und legten die Befürchtung struktureller Probleme mit menschenfeindlichen Einstellungen nahe.  Diese Arbeit beleuchtet deshalb die Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mit Blick auf ihre politischen Überzeugungen, ihre Einstellung zu spezifischen Bevölkerungsgruppen und setzt diese ins Verhältnis zu möglichen Einflussfaktoren. Dazu gehören z.B. ihre Kontakterfahrungen im Umgang mit spezifischen Bevölkerungsgruppen und Merkmale der polizeilichen Arbeitswelt.

Der Autor

Maximilian Haendschke ist seit 2008 Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen und war u.a. als Einsatztrainer tätig. Er hat Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum studiert und erforschte polizeiliche Handlungsroutinen und Einstellungen im Berufskontext.

janvier 2026, env. 365 pages, Kriminologische Studien, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-50479-3

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