Transformative Bildung durch Exkursionen
Eine empirische Studie am Beispiel einer geographischen Exkursion nach Kenia
Geographische Exkursionen können transformative Bildungsprozesse anstoßen. Diese Studie untersucht Reflexionsprozesse anhand einer Exkursion nach Kenia. Flankiert durch eine Darstellung exkursionsdidaktischer Debatten werden die Dekonstruktion bestehender Raum-, Selbst- und Weltbilder sowie deren Rekonfiguration erläutert. Dabei erweisen sich transkulturelle Lerngruppen als wichtig, um die eigene Perspektivität zu hinterfragen. Entlang der Debatten um Critical Whiteness und postkolonialer Perspektiven werden Implikationen zur Gestaltung von Exkursionen diskutiert. Die empirische Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Relevanz von Exkursionen im Geographiestudium.

