Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Sinn und Organismus

Wie Verkörperung Menschsein ermöglicht

Was macht uns eigentlich zu Menschen? Matthias Jung zeigt in seinem Essay, dass Sinn und Bedeutung keine reinen Produkte des Geistes sind, sondern tief in unserer körperlichen Existenz wurzeln. Gegen transhumanistische Träume einer Befreiung vom sterblichen Organismus argumentiert er: Nur verletzliche, fühlende Lebewesen können überhaupt erfahren, was bedeutsam ist. Und nur wenn wir verstehen, dass unser Geist auf die Natur angewiesen bleibt, können wir die zerstörerischen Konsequenzen unserer Lebensweise erkennen. Vom ursprünglichen Entstehen der Bedeutung im leiblichen Erleben bis zur digitalen Revolution unserer Zeit verfolgt Jung die These, dass verkörperte Kognition die Grundlage allen Sinns bildet. Weder Künstliche Intelligenz noch virtuelle Realitäten können den 'Bedeutungsindikator' Organismus ersetzen. Eine Welt ohne Verletzlichkeit wäre eine Welt ohne Relevanz - der Nihilismus stünde vor der Tür.

avril 2026, env. 220 pages, Fröhliche Wissenschaft, Allemand
Matthes + Seitz
978-3-7518-3064-5

Autres titres de la collection: Fröhliche Wissenschaft

Afficher tout

Autres titres sur ce thème