Mosaik der Resilienzen
Zehn Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen erzählen von ihren Wegen durch Psychiatrien, psychosoziale Krisen und Diagnosen - kraftvoll, nachdenklich und zartkomisch. In behutsam arrangierten Gesprächsmontagen berichten sie von Lebensbrüchen und Belastungen, von individuellen Bewältigungsstrategien und Formen kollektiver Fürsorge. Sie entwerfen Bilder einer solidarischen Stadt und verweisen auf Orte, an denen diese heute schon erfahrbar wird. Gerahmt und kommentiert werden die Gesprächsmontagen durch Illustrationen und Auszüge aus literarischen, theoretischen und aktivistischen Texten. So entfaltet sich ein Mosaik der Resilienzen - und zugleich eine Einladung an uns, zu fragen: Was wird alles möglich, wenn wir psychische Krisen nicht als individuelle Geschichten deuten, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Strukturen? Ein Beitrag zu einer diskriminierungskritischen Auseinandersetzung mit Mental Health.

