Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

"Ich bin ein Hase"

Die Polarität Männlich-Weiblich als "Generator" im Lebenslauf / Werlauf von Joseph Beuys

Die Polarität Männlich-Weiblich durchzieht das ganze Leben und Werk von Joseph Beuys - von einem frühen Gedicht, in dem ein Jüngling und eine Jungfrau miteinander sprechen, über Zeichnungen, auf denen er die Geschlechter auf polare Weise charakterisiert, bis hin zu Skulpturen wie die beiden erwähnten und manchen weiteren Arrangements. Doch nicht nur in diesen Werken zeigt sich seine Beschäftigung mit der Grundpolarität des Menschseins seit dem biblischen Sündenfall. Beuys geht noch weitere Schritte in eine existenzielle Auseinandersetzung: Im Rahmen von Aktionen, die bei ihm nie nur Rollenspiele sind, nimmt er als Mann auch Stellungen ein, wie sie für die gebärende Frau charakteristisch sind. Und er identifiziert sich im ernsten Spiel nicht nur mit mit einer weiblichen (Iphigenie) und einer männlichen (Anacharsis Cloots) Figur aus der Mythologie und Geschichte, sondern auch mit einem Tier, dem Hasen bzw. Kaninchen, das für ihn Wesensmerkmale beider Pole zeigt: 'Also bin ich ein Hase.Ganz einfach. Ich bin gar kein Mensch.'1 Und schließlich gibt er dem Thema auch eine geografische Dimension im Hinblick auf eine Neuordnung Europas.

mars 2025, 307 pages, Philosophie interdisziplinär, Bd. 56, Allemand
Roderer, Susanne
978-3-689-10063-6

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