Herrschaftsordnung als Geschlechterordnung

Normen - Praktiken - Medialisierungen

Wie werden Macht und Herrschaft vergeschlechtlicht? Und wie prägen staatliche Ordnungen historisch verschiedene Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit? Im komplexen Spannungsfeld von Geschlecht, Macht und Staat untersuchen die Autor*in­nen dieses Bandes, wie geschlechter­bezogene Zuschreibungen gesellschaftlich ausgehandelt, normativ gerahmt und medial vermittelt werden. Anhand von Fallstudien von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart analysieren sie Wechselwirkungen zwischen sozialen Praktiken, politischen Institutionen und kulturellen Repräsentationen und zeigen, wie Herrschaftsverhältnisse Geschlechterordnungen hervorbringen und stabilisieren.

avril 2026, 264 pages, Allemand
Ulrike Helmer Verlag UG
978-3-89741-510-2

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