Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Gemeinkostenverrechnung und Gemeinkostenmanagement

Unter besonderer Berücksichtigung des öffentlichen Preisrechts

Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels von einer produzierenden Gesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft ist der Anteil an Gemeinkosten grundsätzlich steigend. Vor allem im Bereich des öffentlichen Auftragswesens stellen Gemeinkosten im Rahmen der kostenbasierten LSP-Kalkulation den größten Anteil bei der Selbstkostenpreisbildung dar. In der vorliegenden Arbeit werden sowohl theoriebasierte als auch empirische Antworten auf einen preisrechtskonformen Umgang mit Gemeinkosten gegeben. Anhand einer Feldstudie mit 24 Preisrechtsanwendern sowie einer ergänzenden Tiefenfallstudie mit einem Dienstleistungsunternehmen aus dem Bereich des öffentlichen Preisrechts wurden die zuvor gewonnenen theoriebasierten Erkenntnisse mit Einblicken in die betriebliche Praxis gespiegelt. Die Ergebnisse beider Studien zeigen, dass der öffentliche Auftraggeber häufig lenkend in das interne Rechnungswesen seiner Auftragnehmer eingreift. Zudem wird vor allem die Umwidmung von Gemeinkostenbestandteilen zu Einzelkosten als strategisches Instrument genutzt, um deren Abrechenbarkeit gegenüber öffentlichen Auftraggebern und deren Prüfsicherheit im Rahmen der Preisprüfung zu erhöhen. Auf Basis des theoretischen als auch empirischen Erkenntnisgewinns konnten darüber hinaus zahlreiche Implikationen für die unternehmerische Praxis der Preisrechtsanwender gewonnen werden.

 

Die Autorin

Sara Kranemann promovierte an der Technischen Universität Dortmund am Lehrstuhl Unternehmensrechnung und Controlling und arbeitet gegenwärtig als Controllerin.

juin 2025, env. 509 pages, Schriften zu Wirtschaftsprüfung, Steuerlehre und Controlling, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-48240-4

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