Ein Kurs in paradoxem Denken

Warum man Transformationen nicht managen kann und es deswegen tun muss

EIN INSPIRIERENDES BUCH für Führungskräfte, Berater und alle, die den Mut haben, anders zu denken. Eric Wenzel untersucht wiederkehrende Paradoxien, die Transformationsprozesse prägen, in der gängigen Literatur jedoch kaum besprochen werden. Er verfolgt dazu bewusst einen transdisziplinären Ansatz und nutzt Erkenntnisse aus Kulturanthropologie, Philosophie, Komplexitätswissenschaft und Geschichtsforschung - z.B. Ideen des Philosophen Hans-Georg Gadamer oder des Historikers Carlo Ginzburg -, um ein vollkommen neues Verständnis von Veränderungsprozessen vorzustellen, das diese Paradoxien ernst nimmt. Bei diesem Buch handelt es sich um "Slow Food", sowohl für erfahrene Transformations- und Projektmanager, als auch für Berater, aber auch für all diejenigen, die sich für Komplexität und Organisationen interessieren und beim Konsumieren der Nachrichten fragen, warum so viele Transformationsvorhaben fehlgehen. Transformationsarbeit beginnt, so argumentiert Wenzel, dort, wo unser absichtsvolles Vorgehen unbeabsichtigte Konsequenzen hat. Das Buch dürfte insbesondere diejenigen ansprechen, die bereit sind, sich auf einen Text einzulassen, der ungewöhnliche, unkonventionelle oder kontraintuitive Formen der Intervention anbietet. Der Untertitel stellt die Frage und gibt die Antwort auf die wesentliche Erkenntnis, die das Buch bereithält: Warum man Transformationen nicht managen kann und es deswegen tun muss - nur eben anders als Sie dachten.

mars 2026, 250 pages, Allemand
Parodos Verlag
978-3-96824-050-3

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