Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

«Ein gehorsames Leben»

Identitäten von Benediktinerinnen anhand lebensgeschichtlicher Interviews

Die Ordensgemeinschaften in der Schweiz wurden bisher mehrheitlich als Institutionen untersucht, Frauen dabei weitgehend marginalisiert. Um dem zu begegnen, führte die ­Autorin Oral-History-basierte Gespräche mit 36 Benediktinerinnen. Sie zeigen, dass die lange Kontinuität der monastischen Gemeinschaftskultur, wie sie nur in Frauenklöstern bis heute bewahrt wird, hauptsächlich durch die Eingliederung des Individuums in kollektive Strukturen möglich war. Dies ging mit dem Verzicht auf die Befriedigung eigener Bedürfnisse einher. Trotzdem oder gerade deswegen eröffnete sich den Frauen eine sinnstiftende Existenz. Im Vergleich mit Interviews, die mit männlichen Ordensgenossen geführt wurden, zeigen sich erhebliche Unterschiede im Gehorsamsverständnis und somit in der Gestaltung des Alltags. Schlüssel­themen sind die Bildung und die traditionellen Rollenzuschreibungen, besonders die liturgischen Kompetenzen. Der Wissens­transfer von Männer- zu Frauenklöstern glich die Abhängig­keiten und Ungleichheiten innerhalb des katholischen Netzwerks lange Zeit gewinnbringend aus.

octobre 2025, Murenser Monografien, Bd. 06, Allemand
Chronos
978-3-0340-1799-2

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