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Durch die Besatzungsmacht geprägte Neuordnungen besetzter Staaten: Welche Auswirkungen haben völkerrechtlich verbotene Angriffskriege auf die Reichweite der Kompetenzen von Besatzungsmächten?

Untersucht am Beispiel des Irak-Krieges

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Grundsätzlich finden das Besatzungsrecht und somit die besatzungsrechtlichen Kompetenzen einer Besatzungsmacht unabhängig von der Bewertung des vorangegangenen Krieges nach „ius ad bellum“ Anwendung. Dies folgt aus dem völkerrechtlichen Prinzip der Trennung zwischen „ius ad bellum“ und „ius in bello“. Trotzdem könnte bei einer Besetzung, in deren Zusammenhang der besetzte Staat in seinen Strukturen vollständig zusammengebrochen ist und wieder neu aufgebaut werden muss, ein vorausgegangener rechtswidriger Angriffskrieg zu einer völkerrechtlichen Beschränkung der Kompetenzen der Besatzungsmacht beim Wiederaufbau des besetzten Staates führen. Die Arbeit befasst sich daher mit der Frage nach der Reichweite der berechtigenden und verpflichtenden Kompetenzen einer Besatzungsmacht im Anschluss an einen völkerrechtswidrigen Krieg. Ob und auf welche Weise eine Beschränkung der Kompetenzen erfolgt, wird anhand des Krieges und der Besetzung des Irak im Jahr 2003 untersucht.

Informations bibliographiques

décembre 2014, 370 Pages, Europäisches und Internationales Recht, Allemand
HERBERT UTZ VERLAG
9783831670925

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