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Das Gefängnis im Himmel

Grotesken

Paul van Ostaijens modernes Werk ist beeinflusst vom Dadaismus und dem frühen Surrealismus. Voll guten Mutes begab sich der junge Dichter 1918 in Berlin auf die Suche nach der Kunst, die der neuen Welt zu einer neuen Form verhelfen würde. Schon kurze Zeit später zeigte er sich desillusioniert: "Menschen sind keiner Kritik würdig. Sie eignen sich nur als Stoff für burleske Novellen." Dieser Band - der erste in einer Reihe von mehreren Bänden - beleuchtet eine bisher zu wenig beachtete Facette im Werk van Ostajiens: die Groteske. Diese Kurzprosa sucht ihresgleichen in der Literatur jener Jahre. Mit punktgenauem Humor und schonungsloser Logik hält der Bewunderer von Franz Kafka und Mynona den Menschen den Spiegel vor. In seinen Grotesken zeigt sich van Ostaijen als Autor auf der Suche nach neuen Formen, stellenweise tollkühn, stets bewundernswert. Ein Schriftsteller von aussergewöhnlicher Experimentierkraft, dessen unerschrockene Allegorien und Parodien zeitlos sind: Seine Texte sind immer das unausweichliche Hier und Jetzt.

mai 2024, 102 pages, Contes Fantastiques, Bd. 2, Allemand
Edition Hibana
978-3-946423-23-2

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