Erziehung der Angst

Transgenerationale Weitergabe einer kinderfeindlichen Haltung

Traumatisierende Erlebnisse in der frühen Kindheit schaffen eine Disposition für Entwicklungsstörungen. Nicht verarbeitete Angsterlebnisse, vor allem Verlusterlebnisse in der präverbalen Lebenszeit, bilden dazu die Grundlage, dass eine besondere Sensibilität und Anfälligkeit für Ängste entwickelt wird. Eine "heiße Spur" gegenwärtiger Forschung ist die generationsübergreifende Weitergabe von unbewussten und tabuisierten Traumata der Eltern- und Großelterngeneration durch Erziehung.

März 2023, 324 Seiten, Jahrbuch für Psychohistorische Forschung, Bd. 22, Deutsch
Mattes Verlag
978-3-86809-193-9

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