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Die Wahrheit ist auch nur eine Lüge

Wenn KI und Algorithmen über Macht und Erzählungen entscheiden

Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags. Sie empfiehlt, sortiert, priorisiert, entscheidet vor. Und genau deshalb fällt sie kaum noch auf. Dieses Buch stellt eine unbequeme Frage: Was passiert mit einer Gesellschaft, die sich daran gewöhnt, dass gedacht wird, bevor sie selbst denkt? Während Maschinen immer besser darin werden, Entscheidungen vorzubereiten, üben wir immer seltener, selbst zu urteilen. Nicht aus Unwissen, sondern aus Bequemlichkeit. Nicht aus Zwang, sondern aus Effizienz. Die größte Gefahr der künstlichen Intelligenz liegt nicht in ihrer Macht, sondern in unserer Bereitschaft, sie unbemerkt zu nutzen. Mit klarem Blick, historischer Tiefe und feiner Ironie zeigt dieses Buch, wie KI unser Denken, Entscheiden und Handeln verändert - im Alltag, in der Arbeit, in Politik, Moral und Kultur. Es ist kein Technikbuch und kein Untergangsszenario, sondern ein Essay über Verantwortung, Urteilskraft und Selbstbestimmung im Zeitalter intelligenter Systeme. Rom ging nicht an seinen Feinden zugrunde, sondern an seiner Bequemlichkeit. Dieses Buch ist eine Einladung, aus der Geschichte zu lernen und wieder selbst zu denken.

März 2026, ca. 100 Seiten, Deutsch
BoD - Books on Demand
978-3-8192-1242-0

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