Die Seepiraterie im Völkerrecht

Völkerrechtliche Grundlagen sowie Möglichkeiten des Schutzes vor Angriffen im Kontext der völkerrechtlichen und deutschen Rechtslage

Der Handel über den Seeweg ist für den weltweiten Warenaustausch von herausragender Bedeutung, welchem durch die moderne Seepiraterie jedoch eine erhebliche Bedrohung gegenübersteht. Diese Arbeit befasst sich mit der Seeräuberei auf völkerrechtlicher Ebene. Zunächst erfolgt eine Darstellung des Phänomens der Seepiraterie, beginnend in der Antike bis zu den aktuellen völkerrechtlichen Grundlagen. Einen Schwerpunkt bildet die Frage, welche Abwehrmaßnahmen zum Schutz privater Handelsschiffe vor Überfällen zulässig sind. Der Fokus liegt hierbei auf bewaffneten privaten Sicherheitskräften, deren Einsatz vor dem Hintergrund völkerrechtlicher Vorgaben überprüft wird. In diesem Zusammenhang wird auch das Spannungsfeld zwischen küsten- bzw. hafenstaatlichen Regelungen und dem Völkerrecht betrachtet.

Dezember 2020, ca. 480 Seiten, Beiträge zum nationalen und internationalen öffentlichen Recht, Bd. 29, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-81827-5

Weitere Titel der Reihe: Beiträge zum nationalen und internationalen öffentlichen Recht

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema