Die rechtliche Behandlung der Wiederansiedlung des Wolfes
Interessenkonflikte zwischen Artenschutz und Kulturlandschaft unter besonderer Berücksichtigung der Klassifikationssystematik im Artenschutzrecht
Die Rückkehr des Wolfes stellt das Artenschutzrecht vor eine systematische Herausforderung. Ausgehend von einer interdisziplinären Betrachtung der ökologischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden die dogmatischen Grenzen des geltenden Artenschutzrechts und die praktischen Defizite des Managements aufgezeigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Gestaltung eines rechtssicheren und gesellschaftlich tragfähigen Wolfsmanagements. Die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes bestätigt die Kernthese der Arbeit: Artenschutz muss als dynamisches Steuerungsinstrument verstanden werden, das ökologische Stabilität, gesellschaftliche Akzeptanz und föderale Unterschiede gleichermaßen berücksichtigt.
Juni 2026, ca. 490 Seiten, Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 98, Deutsch
Nomos
978-3-7560-4327-9
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