Jetzt bestellen : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Die Kommanditgesellschaft auf Aktien als Ziel aktivistischer Aktionäre und Investoren

Aktionärs- und Investoraktivismus ist ein zentraler Risikofaktor für börsennotierte Unternehmen. Während sich die diesbezügliche wissenschaftliche Diskussion bislang fast ausschließlich auf die Aktiengesellschaft (AG) konzentriert hat, rückt mit der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) eine hybride und damit besonders komplexe Rechtsform in den Fokus, die als Mischform aus Aktiengesellschaft und Personengesellschaft eigene Governance-Besonderheiten aufweist. Das Werk greift dieses praxisrelevante Thema auf, das in diesem Zuschnitt bislang nicht monographisch untersucht wurde, und überführt den aktienrechtlichen Diskurs zur AG systematisch in die KGaA. Erstmals wird untersucht, ob und in welchem Umfang die KGaA Ziel von Leerverkaufs- und operativem Aktivismus ist und sein kann. Gestützt auf eine rechtstatsächliche Auswertung der börsennotierten KGaA bietet sie einen prägnanten Überblick über Gesellschafterstrukturen und gelebte Governance-Varianten. Zudem analysiert sie, welche strukturellen Schwächen Aktivisten identifizieren und nutzen könnten und welche Gestaltungs- und Abwehrmöglichkeiten einer KGaA zur Verfügung stehen. Es zeigt sich, dass die KGaA weder pauschal schutzlos noch zwangsläufig widerstandsfähiger ist als die AG, sondern eine eigenständige Aktivismusdynamik aufweist. Das Werk schließt damit eine Forschungslücke, leistet einen Beitrag zum Rechtsformenvergleich zwischen AG und KGaA und bietet zugleich eine belastbare Grundlage für die rechtliche Einordnung und strategische Bewertung aktivistischer Kampagnen in der Praxis.

Februar 2026, ca. 350 Seiten, Schriften des Betriebs-Beraters, Deutsch
Fachm. Recht u.Wirtschaft
978-3-8005-2032-9

Weitere Titel der Reihe: Schriften des Betriebs-Beraters

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema