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Die Karriere des NS-Psychiaters Hermann Paul Nitsche

Täterforschung im historischen Kontext

Wie konnte ein angesehener Psychiater zum Hauptakteur der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen werden? Die Täterbiografie widmet sich dieser Frage anhand der Rekonstruktion von Hermann Paul Nitsches Karriereverlauf und der Radikalisierungsentwicklung der deutschen Psychiaterschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Studie zeichnet Nitsches Aufstieg bis in eine Schlüsselposition der NS-Psychiatrie nach und verortet sein Handeln zugleich im Kontext eines engen medizinischen Netzwerks, zu dem Ernst Rüdin, Carl Schneider und Hans Heinze gehörten. Das Ergebnis ist die Biografie eines Täters, der sich auf dem Weg, die Psychiatrie zu reformieren, ohne Reue in das System des nationalsozialistischen Terrors verstrickte.

Dezember 2025, 400 Seiten, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft, Bd. 58, Deutsch
Tectum Verlag
978-3-68900-484-2

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