Jetzt bestellen : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Die Grenzen der Schweigepflicht des Arztes und seiner berufsmäßig tätigen Gehilfen nach § 203 StGB im Hinblick auf Verhütung und Aufklärung von Straftaten

Anzeigepflichten, Auskunftspflichten und Offenbarungsbefugnisse gegenüber den Strafverfolgungsbehörden

Die Kollision staatlicher Belange mit der ärztlichen Schweigepflicht ist eine ebenso traditionsreiche wie umstrittene Problematik. Dieses Buch befasst sich mit dem Konflikt zwischen der Geheimhaltungspflicht des Mediziners und seiner Berufshelfer nach § 203 StGB und der Mithilfe bei der Verbrechensverhütung bzw. -verfolgung. Zunächst wird die rechtshistorische Entwicklung der Verschwiegenheitspflicht und frühere, die Strafrechtspflege begünstigende Offenbarungsregeln aufgezeigt. Nach Darstellung der gegenwärtigen Rechtslage wird untersucht, in welchen Fällen eine Preisgabe ermittlungsrelevanter Befunde gegenüber den Behörden zulässig ist. Dabei werden bestehende Anzeigepflichten, Auskunftspflichten und Offenbarungsbefugnisse aufgezeigt. Der Vorschlag einer gesetzlichen Rechtfertigungsregel, die das Spannungsfeld entschärfen könnte, schließt die Arbeit ab.

April 2001, ca. 266 Seiten, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-37957-8

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