Die erzwungene Last der Wohltätigkeit
Die Studie ergab, dass sich die Ansiedlung der Mau-Vertriebenen in dem Gebiet negativ auf die Ressourcen in der Aufnahmegemeinde auswirkt. Die Ansiedlung der Vertriebenen in der Gemeinde verringert die landwirtschaftliche Nutzfläche, reduziert die Nahrungsmittelproduktion, verschlechtert die Umwelt durch das Abholzen von Bäumen und belastet die vorhandene Infrastruktur, insbesondere in Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Die Ressourcen, die durch die Ansiedlung der Vertriebenen am meisten beeinträchtigt wurden, sind Wasser, Infrastruktur, Land, Arbeitslosigkeit und Wasser. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Ansiedlung der Vertriebenen in der Aufnahmegemeinde einen erheblichen Druck auf kritische Ressourcen, insbesondere Land, Wasser, Wälder und Infrastruktur, ausgeübt hat. Das Eindringen der Vertriebenen in die Aufnahmegemeinden hat zu einem Übergriff auf landwirtschaftliche Flächen geführt, wodurch die für den Anbau zur Verfügung stehende Fläche verringert und folglich die Nahrungsmittelproduktion eingeschränkt wird. Angesichts der Endlichkeit des Bodens hat sich in der Aufnahmegemeinde der Wettbewerb um Flächen verschärft, was zu einem spürbaren Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche geführt hat.
Verlag Unser Wissen
978-620-9-58707-8

