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Der verlorene Zwilling

Wie ein vorgeburtlicher Verlust unser Leben prägen kann

Frühe Verlusterfahrungen und deren Aufarbeitung

Viele Menschen gehen oft jahrelang in Therapie, um sich von ihren Verlustängsten, unerklärlichen Schuldgefühlen, ihrer Panik in engen Räumen oder anderen unangenehmen Gefühlen zu befreien. Der eigentliche Hintergrund ihrer Probleme wird manchmal erst im Laufe einer solchen Therapie aufgedeckt: Noch im Mutterleib wurden die Betroffenen von einem damals abgegangenen Zwillingskind getrennt. Seither leiden sie - meist unbewusst - unter den Auswirkungen dieser vorgeburtlichen Trennung.

Evelyne Steinemann stellt mit Beispielen aus der therapeutischen Praxis dieses bislang wenig bekannte und unterschätzte Phänomen vor: Weit mehr Zwillinge sterben unbemerkt vor der Geburt als tatsächlich geboren werden. Die Fallbeispiele zeigen, wie dieses Verlusttrauma das Leben prägen und wie es überwunden werden kann.

März 2006, 176 Seiten, Deutsch
Kösel
978-3-466-30717-3

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