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Der Einfluss von steigenden Hauspreisen für den Kapitaleinkommensanteil

Der Einfluss von steigenden Hauspreisen für den ...

Inhalt

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Note: 1.7, Universität zu Köln (Center for Macroeconomic Research), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Sektor des Wohnungswesens und ökonomischer Ungleichheit. Dafür werden zunächst stilisierte Fakten zu der langfristigen Entwicklung von Hauspreisen in entwickelten Volkswirtschaften präsentiert. Anschließend wird ein Multisektor-Modell, in dem der Sektor des Wohnungswesens isoliert betrachtet werden kann, dargestellt. Das Modell wird einem Schock hinsichtlich der Preise von Investitionen in Wohngebäude und einem Schock hinsichtlich der Quantität von Wohngrundstücken ausgesetzt. Zudem wird für beide genannten Variablen ein Alternativpfad modelliert. Die Ergebnisse der Reaktion des Modells auf die Schocks und die Modellierung der Alternativpfade bieten Grundlage für eine These der „Knappheit“: Wenn die Konsumentennachfrage nach Behausungen hinreichend unelastisch ist, kann der Anstieg des Anteils von Wohnkapital im aggregierten Kapitaleinkommen durch steigende Preise für Investitionen in Wohngebäude und eine wachsende Knappheit von Wohngrundstücken erklärt werden. Im nächsten Schritt wird überprüft, inwiefern die ökonomische Größe des Nettokapitalanteils mit Ungleichheit zusammenhängt. Abschließend wird der Einfluss des Besitzes von Wohnkapital auf ökonomische Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft diskutiert. Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und kritisch erörtert.Die steigende Ungleichheit in entwickelten Ökonomien ist spätestens seit der Veröffentlichung von Thomas Pikettys (2014) Bestseller Das Kapital im 21. Jahrhundert ein sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachliteratur (Nolan et al., 2014; Stiglitz 2012) stark diskutiertes Thema. Eine Vielzahl von Autoren (Arundel, 2017; Bonnet et al., 2014; Rognlie, 2015) legen im Zuge der Untersuchung von ökonomischer Ungleichheit ein besonderes Augenmerk auf eine besondere Form von Vermögen: Wohnkapital. Schon im frühen 19. Jh. setzte sich der Ökonom Ricardo (1817) mit der langfristigen Entwicklung von Miet- und Grundstückspreisen und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Konsequenzen auseinander.

Bibliografische Angaben

November 2022, 36 Seiten, Deutsch
GRIN VERLAG
9783346759177

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