Das Verbot der Benachteiligung wegen der Gewerkschaftszugehörigkeit

Inhalt, Tragweite und Durchsetzbarkeit
Von:
Otto

Dass benachteiligende Verhaltensweisen gegen Mitglieder der Interessenvertretungen der Arbeitnehmenden zur Bekämpfung von Mitbestimmung eingesetzt werden, ist hinsichtlich der Benachteiligung von Betriebsratsmitgliedern keineswegs neu. Das Verbot der Benachteiligung wegen der Gewerkschaftszugehörigkeit wird hingegen bislang in der deutschen Arbeitsrechtswissenschaft kaum thematisiert. Die Dissertation liefert daher einen Beitrag zu dessen rechtsdogmatischer Präzisierung, den sich daraus ergebenden Voraussetzungen und Rechtsfolgen sowie Möglichkeiten einer weiteren Fortentwicklung des Benachteiligungsschutzes. Insoweit wird nicht nur das nationale Recht, sondern in besonderem Maße das Arbeitsvölkerrecht als Erkenntnisquelle herangezogen.

Juni 2026, ca. 223 Seiten, Arbeitsrechtliche Schriften, Bd. 10, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4359-0

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