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Das habe ich doch nicht gewollt

Fahrlässigkeit als Thema der philosophischen Ethik

Die meisten zwischenmenschliche Konflikte rühren nicht daher, dass wir uns böse gesinnt sind. Im fahrlässigen Umgang untereinander steckt allerdings eine Menge an Konfliktpotential. Und auch in gesellschaftlicher Hinsicht sind viele Fehlentwicklungen offenbar fahrlässig verursacht. Grund genug, die Fahrlässigkeit statt nur im Recht auch in der Ethik zum Thema zu machen. Aber sind wir überhaupt für das verantwortlich, was wir trotz bester Vorsätze an Ungutem auslösen? Wie lässt sich diese über den guten Vorsatz hinausgehende Verantwortung fassen? Wofür tragen wir Verantwortung und wie lässt sich fahrlässiges Tun vermeiden? Warum ist der Vorschlag, auch über mögliche Gefahren des eigenen Handelns nachzudenken, wenig hilfreich? Kapitel um Kapitel nimmt das Buch Lesende mit, um die Fahrlässigkeit schließlich als Charakterschwäche zu entlarven. Der Typus des Fahrlässigen verfolgt eigensinnig seine Ziele und lebt dabei eine zu große Lässigkeit im Umgang mit anderen, die gleichwohl von seinem Handeln betroffen sind.

August 2025, 140 Seiten, Deutsch
Liebe, Ralf
978-3-948682-74-3

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