Bestimmtheit und Normativität im Strafrecht
Eine bedeutungstheoretische Untersuchung
Die Arbeit befasst sich mit Bestimmtheit und Normativität der Strafgesetzessprache. Ihr zentrales Anliegen ist eine bedeutungstheoretische Aufklärung des nullum crimen-Grundsatzes, die sowohl den verfassungsrechtlichen und staatstheoretischen Forderungen dieses Prinzips als auch der Sprachrealität gerecht werden kann. Durch interdisziplinäre Analyse und systematische Auswertung einer Pluralität von Sprach- und Bedeutungstheorien will der Verfasser einen Beitrag zur Entwicklung einer juristischen Bedeutungstheorie leisten, die auf die Problembereiche der Bestimmtheit und Bindung strafrechtlicher Tatbestände anwendbar sein kann.
Juli 2022, ca. 1203 Seiten, Fundamenta Juridica / Hannoversche Beiträge zur rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung, Bd. 75, Deutsch
Nomos
978-3-8487-8790-6
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978-3-8487-8790-6

