Auf den Unterricht kommt es an
Seit über 20 Jahren schneiden deutsche Schüler bei PISA schlecht ab: Ihr Leistungsniveau liegt bestenfalls im Mittelfeld. Trotz offensichtlichen Handlungsbedarfs und angestoßener Reformen bleiben spürbare Verbesserungen der Schulleistungen allerdings aus. Macht also die Schule alles falsch - ist sie ein Sanierungsfall? Axel Hoppenbrock fahndet nach den Ursachen des PISA-Desasters und macht die Unterrichtsqualität als Dreh- und Angelpunkt zur Leistungssteigerung aus. Doch was sind die Merkmale eines qualitativ hochwertigen Unterrichts? Was machen andere Länder besser? Welche Hindernisse stehen Lehrern im Weg, um guten Unterricht anzubieten? Und wie können sie Schüler unterstützen und sie in ihren eigenen Fähigkeiten stärken? Bei der Beantwortung dieser Fragen begnügt sich Hoppenbrock nicht mit Gemeinplätzen. Er hinterfragt die Vorstellungen über Schule, Unterricht und den Lehrerberuf in Deutschland und zielt auf überfällige Veränderungen in der Unterrichtspraxis. Dazu prüft er erfolgreiche Strategien aus dem In- und Ausland auf ihre Umsetzbarkeit. Konkrete Beispiele zeigen, wie die Schüler leistungsstärker und auf ein eigenständiges, erfolgreiches Leben nach der Schule vorbereiten werden können. Mit einem Geleitwort von Prof. Andreas Schleicher, Direktor für Bildung bei der OECD und internationaler PISA-Koordinator.
Kohlhammer
978-3-17-046559-6

