Zwischen nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlicher Akzeptanz
Gesellschaftliche Akzeptanz wird zunehmend zu einer unverzichtbaren Voraussetzung für die Entwicklung der Gebiete Quebecs für Bergbau-, Energie- oder Forstwirtschaftszwecke. Der Begriff "soziale Akzeptanz" hat sich im Sprachgebrauch der Bürger, der Medien und unserer gewählten Vertreter etabliert. Trotz der Kriterien der nachhaltigen Entwicklung und trotz der Maßnahmen, die diese Bewertungsraster für nachhaltige Entwicklung umfassen, wird ein Projekt, das die Kriterien der nachhaltigen Entwicklung erfüllt, nicht automatisch von der Gesellschaft akzeptiert. Die Verpflichtung zur Konsultation der Gemeinden wurde in Gesetzen wie dem Bergbau- und dem Waldgesetz verankert, um zu verhindern, dass lokale Gemeinden lediglich als Quelle natürlicher Ressourcen genutzt und anschließend aufgegeben werden, wodurch die Gemeinde devitalisiert und ihre Bewohner in Not geraten.
Verlag Unser Wissen
978-620-9-70342-3

