Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Wissenschaftsmanagement in der Nachkriegszeit

Die "zweite Karriere" des Multifunktionärs Helmuth Scheel in Mainz 1946-1967

Im Mittelpunkt steht die Nachkriegskarriere des Turkologen Helmuth Scheel, der aus einfachem Berliner Beamtenmilieu stammte und bis Mitte der 1940er Jahre - gefördert von akademischen Lehrern und der NSDAP - in die Führungsspitze der Preußischen Akademie der Wissenschaften und auf Berliner Professuren gelangte. Nach 1945 übernahm er in Mainz zentrale Positionen: als Professor, Dekan, Prorektor der Universität und Mitbegründer und erster Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften. Damit wurde er zu einem der prägenden Wissenschaftsmanager in Rheinland-Pfalz und zu einem wichtigen Akteur der orientwissenschaftlichen Internationale. Das Buch ordnet sich ein in die Thematik der "Zweiten Karrieren" von belasteten Wissenschaftlern in der jungen Bundesrepublik. Archive in Mainz und andernorts eröffnen spannende Einblicke in akademische Praxis und Wissenschaftspolitik der beiden Nachkriegsjahrzehnte - und das Leben eines (oft eigenwilligen) Mannes, der rastlos "unterwegs" war und in Universität und Akademie tiefe Spuren hinterließ.

Heinz Duchhardt ist emeritierter Professor für Neuere Geschichte und war zuletzt Direktor der Abteilung für Universalgeschichte am Institut für Europäische Geschichte Mainz.

novembre 2025, 350 pages, Anglais/Allemand
Steiner Franz Verlag
978-3-515-14085-0

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