Die Welt ist ein Jammertal - und daraus zieht Dagmara Kraus in ihrem "wehbuch" das gr��te Vergn�gen. In ihren Gedichten wird nach Kr�ften gejammert und gewehklagt, dass es eine Lust ist. Es wird ge�eklagt und geoimoit. Es wird geotototoit und ge�oit. Und bis nach Sais und Saft el-Hanna gepopaxt. Wir h�ren "heulematronen" zetern; es trauert "kenet-nasch (zehneinhalb), seit sechzig monden jungstudentin der freien klagekunst bei benetnasch" mit den "marabumimen" um Pharaonen. Wir sind also im alten �gypten, wo die Kunst des Klagens das ganze Leben durchweht. Dabei entwickelt sich die Handlung auf zwei Ebenen: "Oben" l�uft der "r�cit", "unten" die abgeleiteten Digressionen, die zeitweise v�llig vom Geschehen abstehen und uns in die Welt der Moden f�hren, nach China, ins pullomantische Rom, durch ein M�belkaufhaus oder die Bibel, bis das Ganze, angeblasen von zwei Orgelb�lge(r)n, in einem einzigen Wehlaut explodiert.