Urformen
Bildende Kunst, soziale Bildbetrachtung, ästhetische Erfahrung, kulturelle Aneignung und Anerkennung
Bei der Betrachtung mancher Bilder schieben sich soziale Einflüsse in den Vordergrund. Ästhetische Einsichten treten zunächst in den Hintergrund. Wie lässt sich diese Präferenz begründen? Eine Rolle spielen dabei beispielsweise gesellschaftliche Debatten um kulturelle Aneignung. Deutlich wird dies im Kontext der Deutung des Fauvismus, Expressionismus, Surrealismus und der Art brut sowie der Künste Afrikas. Die Dominanz sozialer Aspekte schließt jedoch die ästhetische Erfahrung nicht aus. Eine dynamische Auseinandersetzung setzt die Anerkennung offener Formen voraus. Urformen werden als eine Art Uraufführungen verstanden. "Dada ist der Urgrund aller Kunst." (Hans Arp)
janvier 2026, 126 pages, Allemand
Königshausen & Neumann
978-3-8260-9706-5
Königshausen & Neumann
978-3-8260-9706-5

