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Über den Sex, den Romane verschweigen

Wenn Romane vom Sex der Liebenden nicht explizit erzählen, füllt die Vorstellungskraft des im Leben und Lesen erfahrenen Publikums die Lücken. Einst durften Autoren wie Flaubert und Fontane nichts zeigen, sie fanden aber Wege, die verbotenen Akte vor aller Augen geschehen zu lassen. Und heute, wo anything goes gilt und das Angebot an erotischen Bildern reichlich ist? Auf welche Spiele mit der Liebe einigen sich aktuelle Romane mit ihren Leserinnen und Lesern? Wie funktionierte Homers Beschreibung von Odysseus' Abenteuern auf den »Lagern der Liebe«, und was hat es auf sich mit dem Phänomen der »Sexbeschreibungsverweigerung« in der Gegenwartsliteratur, in der Peter Handke als Haupt- und Totalverweigerer agiert? Dieser schwungvolle Essay betrachtet das Spiel und seine Regeln mit Witz und unterhaltsamen Seitenblicken auf die Weltliteratur.

juin 2025, 175 pages, Allemand
Dittrich Verlag
978-3-910732-50-6

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