Transgeschlechtlichkeit und Psychoanalyse

Perspektiven jenseits des Kulturkampfs

Trans* ist zur ultimativen Projektionsfläche in einem politisch und emotional aufgeladenen Kulturkampf avanciert. Die Beiträger*innen nutzen die gesellschaftskritische und emanzipatorische Tradition der Psychoanalyse, um jenseits von Vereinfachungen und Stigmatisierungen über Transgeschlechtlichkeit nachzudenken. Dabei widmen sie sich auch den pathologisierenden Diskursen, welche die Psychoanalyse selbst beschäftigen, und ergänzen psychotherapeutische, soziologische und historische Blickwinkel. Diese Methodik erlaubt es, die tiefenstrukturellen Veränderungen des Geschlechterverhältnisses zu theoretisieren und sich so dem Neuen zu öffnen, das trans*-Subjekte in die Welt bringen.

juillet 2024, 286 pages, Queer Studies, Bd. 37, Allemand
Transcript Verlag
978-3-8376-7168-1

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