Soziale Herkunft
Dieses essential öffnet die Augen für eine Dimension sozialer Ungleichheit, die im Diversitätsdiskurs bislang kaum beachtet wird. Mit einem klaren Blick auf Strukturen, ungeschriebene Regeln und verfestigte Netzwerke zeigt es, wie soziale Herkunft Karriereverläufe, Aufstiegschancen und Teilhabe in der Unternehmenswelt prägt. Anhand von Analysen, praktischer Beispiele aus österreichischen Unternehmen und Reflexionen über Leistungsmythen und elitäre Systeme lädt dieses essential dazu ein, soziale Herkunft als das zu begreifen, was sie ist: eine entscheidende Größe im Kampf um echte Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt.
Der Inhalt
- Soziale Herkunft als vergessene Diversitätsdimension
- Soziale Mobilität in Unternehmen
- Der Leistungsmythos: Kann ich wirklich alles werden, was ich will?
- Soziale Gerechtigkeit in der österreichischen Corporate-World
Die Zielgruppen
- DEI-Manager:innen, HR-Verantwortliche, ESG- & CSR-Manager:innen, Fach- und Führungskräfte
- Für alle, die soziale Herkunft als Thema unserer Zeit erkennen
Die Autorinnen
Rebecca Caric
zeigt, wie soziale Ungleichheiten in Strukturen verankert und miteinander verflochten sind. An der Schnittstelle von Gender Mainstreaming, Organisationsanalyse und menschenrechtlicher Praxis entwickelt sie Antidiskriminierungsstrategien, die auf nachhaltige strukturelle Veränderung zielen. Ihre Expertise in Management und Recht bringt sie gezielt in Veränderungsprozesse ein.
Sarah Riedenbauer arbeitet an der Analyse und Auflösung von Strukturen, in denen sich soziale Ungleichheit, Intersektionalität und Ausschlüsse verfestigen. Ihre interdisziplinäre Expertise in Diversity & Disability Studies, Arbeitsrecht und HR-Management nutzt sie zur Entwicklung diskriminierungskritischer Ansätze für nachhaltige Veränderung in Organisationen.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-49086-7

