Regionale Benachteiligungen in der Gesundheitspolitik Deutschlands
Das vorliegend Buch beschäftigt sich mit regionalen Benachteiligungen durch die Gesundheitspolitik im Allgemeinen und im komplexen Gesundheitswesen Deutschlands im Besonderen. Dabei wird mithilfe einer strukturierten Analyse die Wirkungsweise des Gesundheitswesens auf regionale Ungleichheiten untersucht. Als strukturierte Methode wird dazu das Institutional Development Analysis Framework von Elinor Ostrom herangezogen, nachdem ein kurzer Blick auf andere Herangehensweisen aus den Disziplinen der Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie geworfen wird. Konkrete Punkte für verhältnisbezogene regionale Ungleichheiten im Gesundheitswesen werden gefunden und dargestellt. Für die Stellen im deutschen Gesundheitssystem, wo strukturelle und systematische Benachteiligungen regional ein schlechteres gesundheitliches Ergebnis hervorrufen können, werden Verbesserungsvorschläge und Reformansätze beschrieben. Diese betreffen: die Rolle der Kassenärztlichen Vereinigungen, Änderungen bei der Bedarfsplanung, den Kassenwettbewerb und die Rolle der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen, die Bedeutung lokaler ökonomische Faktoren, die Hervorhebung von gleichwertigen Lebensverhältnissen, die Verhandlungsmodi und Arbeit der Gesundheitsselbstverwaltung sowie die Fallpauschalen- und Vorhaltefinanzierung.
Die Autorin
Irene Köppe
ist derzeit freiberufliche Dozentin u.a. an der Alice-Salomon Hochschule. Zuvor hat sie unter anderem in der Gesundheitsselbstverwaltung und als Managerin in einem Krankenhaus gearbeitet.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-51038-1

