Menschen hören überhaupt nur sehr wenig

Gedichte

Menschen hören überhaupt nur sehr wenig ist ein urbaner Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur: präzise beobachtet, poetisch verdichtet - mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar bleibt. Die Stadt wird zum Resonanzraum für das Unausgesprochene; Tiere treten aus Träumen in die Wirklichkeit, Erinnerungen kreuzen die Gegenwart. Marie Iljašenko schreibt über Fremdsein, Begehren und Wahrnehmung selbst - und über urbane Biotope wie Bäche, Brachen, Straßenschluchten und grüne Korridore ebenso wie über die Fallen des Alltags: Glasflächen, Gitter, Dornen, Lichtschächte. Diese Gedichte suchen eine Sprache für Tiere und Pflanzen, ohne zu vereinfachen oder zu belehren - wach, intim und zugleich gegenwärtig. Aus dem Tschechischen von Julia Miesenböck erscheint der Lyrikband im Vorfeld des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026.

mars 2026, 96 pages, Allemand
Anthea Verlag
978-3-89998-461-3

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