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Krise und Risiko. China und der Umgang mit Unwägbarkeit

XXXI. Jahrestagung (Zürich, 13.11.-15.11.2020)
Publié par:
Behr, Wolfgang

In Zeiten von weltweiten Pandemien, unerwarteten Kriegen und zunehmenden gesellschaftlichen Spaltungen existiert in vielen Gesellschaften deutlicher denn je zuvor im 21. Jahrhundert ein Bewusstsein von "Krise". Über lange Jahrzehnte unhinterfragte politische, soziale und kulturelle Gewissheiten sind unübersehbar ins Schwanken geraten. Nicht nur im deutschsprachigen Raum und in Europa zwingt dies zu einer Neuverhandlung des Umgangs mit Unwägbarkeiten, nicht zuletzt im Verhältnis zu China. Der Band Krise und Risiko präsentiert ausgewählte Beiträge zur XXXI. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS), die im November 2020 vom Asien-Orient-Institut der Universität Zürich organisiert und coronabedingt virtuell durchgeführt wurde. Die elf Beiträge des Bandes beschreiben einen Bogen, der von der Bewältigung der Corona-Pandemie in der Volksrepublik China des Jahres 2020 über Katastrophenmotive in der populären Erzählliteratur der Ming-Zeit bis zum Topos der Selbsttötung aus Protest als vermeintliche Strategie zur Überwindung persönlicher Krisen in philosophischen Texten des Altertums reicht. Sie beleuchten dabei nicht nur verschiedene Perioden, geographische und gesellschaftliche Bereiche in China, sondern eröffnen ein weites Panorama von methodischen Zugriffen, schriftlichen und mündlichen Quellen, und analysieren die mit ihnen verbundenen sozialen, künstlerischen oder auch religiösen Praktiken und Wissenskulturen.

décembre 2024, 246 pages, Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien, Bd. 17, Allemand
Harrassowitz Verlag
978-3-447-12296-2

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