Handelsvertragliches Gesellschaftskollisionsrecht im völker- und unionsrechtlichen Normengefüge

Die Anknüpfung des Gesellschaftsstatuts im Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Deutschland und den U.S.A

Das internationale Gesellschaftsrecht hat seit der Jahrtausendwende eine äußerst dynamische Entwicklung erlebt. Aufgrund der fortdauernden Bedeutung des effektiven Verwaltungssitzes im deutschen internationalen Privatrecht und der gescheiterten Verhandlung neuer Handelsabkommen bleibt der 1954 geschlossene Handelsvertrag im Verhältnis Deutschland und USA der vorrangige Ausgangspunkt aller internationalgesellschaftsrechtlichen Überlegungen. Die Autorin analysiert den kollisionsrechtlichen Gehalt des Handelsvertrags im Lichte dieser Entwicklungen und gelangt unter strenger Berücksichtigung völkerrechtlicher Auslegungsmethodik zu einer neuen Sichtweise. Dabei setzt sie sich auch mit der selten behandelten Frage auseinander, ob sich unionsrechtliche Vorgaben über staatsvertragliche Meistbegünstigungsregelungen auf die Anknüpfung des Gesellschaftsstatuts auswirken können.

septembre 2025, env. 298 pages, Berliner Schriften zum internationalen, ausländischen und deutschen Privatrecht, Bd. 16, Allemand
Peter Lang
978-3-631-92669-7

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