Gegen die Strömung ist kein Buch über Heldentum, sondern über das Weitergehen, wenn nichts mehr selbstverständlich ist - wenn der Boden unsicher wird und dennoch ein nächster Schritt gefunden werden muss. Bernhard Hengl erzählt offen von Schulabbruch und Lehrzeit, vom Leistungssport, von Krebsdiagnose und Chemotherapie bis zur Bodenseequerung. Doch es ist mehr als eine Lebensgeschichte: eine Auseinandersetzung mit Resilienz, Selbstverantwortung und der Frage, was trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen. Die Metapher des Wassers steht im Zentrum. Gegen die Strömung zu schwimmen heißt, im Hier und Jetzt handlungsfähig zu bleiben. Krisen bewältigt man nicht mit Parolen, sondern mit Klarheit, Struktur, tragfähigen Beziehungen und Zielen, die stärker sind als Angst. Persönliche Erfahrung verbindet sich mit psychologischen Erkenntnissen und konkreten Impulsen. Reflexionsfragen machen das Buch zu einem Begleiter für schwierige Lebensphasen - ruhig, kraftvoll und zutiefst menschlich.
Edition Platin
978-3-903538-40-5

