Mein Vater Hans Hüfner (1926-2009) studierte ab dem Herbstsemester 1948 in Dresden die Fachrichtung Architektur an der damaligen Technischen Universität. Er verfügte über eine Kamera und somit entstanden die ersten Fotos während seiner Studienzeit. Das Zentrum von Dresden bestand hauptsächlich aus Ruinen. Vielleicht wollte er die Ruinenlandschaft nicht im Bild festhalten, weil es nicht unbedingt sehenswerte Motive waren, aber für die zukünftigen Generationen ein Mahnmal darstellte, was Krieg alles anrichten kann. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Aufnahmen aus dem östlichen Teil Dresdens entstanden, denn mit Vorliebe fotografierte er die Schiffe auf der Elbe, die Hosterwitzer Kirche, später den Fernsehturm und alte Dorfkerne in Laubegast, Prohlis, Leuben oder Reick. Es sind Zeugnisse der Vergangenheit, denn so manches alte Bauerngehöft existiert heute nicht mehr. Eine kleine Auswahl seines umfangreichen Filmarchivs gibt einen Einblick in das neue Dresden mit all seinen Gebäuden, Parks, Verkehrsmitteln und Menschen. Mit zahlreichen farbigen und schwarzweißen Fotografien.
Engelsdorfer Verlag
978-3-69095-120-3

