Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Eye-Tracking basierte Diagnostik textuell-graphischer wirtschaftswissenschaftlicher Konzeptrepräsentationen im Studium

Textuelle oder graphische Repräsentationen fachlicher Konzepte (z. B. Nachfrage und Angebot) sind konstituierend für wirtschaftswissenschaftliches Wissen und bilden häufig ein Kernelement standardisierter Tests in dieser Domäne. Neben der Berücksichtigung der Repräsentationsformen sind die individuellen und bildungsbiografischen Voraussetzungen der Lernenden sowie die daraus resultierenden Unterschiede im visuell indizierten Interaktionsgeschehen zentral für eine erfolgreiche und valide Diagnostik, um Aussagen über die Qualität und Ausprägung des vorhandenen Wissens treffen zu können.

In der vorliegenden, fünf Studien und sechs Einzelpublikationen umfassenden kumulativen Habilitationsschrift wird – unter Anwendung von Inter- und Intradomänenvergleichen und insbesondere auf Basis verschiedener Blickmetriken – das Interaktionsgeschehen von Studierenden der Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftswissenschaften, insbesondere deren Wahrnehmung und Verarbeitung textlicher und graphisch repräsentierter Konzepte in Testaufgaben, unter Berücksichtigung individueller Personenmerkmale wie des Studienfortschritts sowie im kontrastiven Vergleich zur Domäne Physik untersucht.
 
Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Verständnisses und zur Steigerung der Qualität anwendungsorientierter wirtschaftswissenschaftlicher und wirtschaftspädagogischer Bildungsforschung.

mai 2026, Economics Education und Human Resource Management, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-51357-3

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