Der Sayer¿sche 'Hemdzipfel' also: das, was ohne zu sprechen für sich selber spricht. Die Intensität seiner Wahrnehmung geht aus von einem Detail - oder sie führt hin zu einem Detail. Oder anders: In den Texten 'des Schattenkundlers und Vergänglichkeitsforschers Walle Sayer', so Benedikt Erenz in der ZEIT, geht es um den Punkt, den Augenblick, die Wendung, den Gedankensprung, mit oder durch den das Prosaische in Poesie übergeht. 'Den Dichter Walle Sayer' - so charakterisierte ihn Michael Braun - 'muss man sich als einen Mystiker des Alltags vorstellen. Er braucht nur wenige Wörter, um in das Zentrum unserer Existenz zu gelangen.'

