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Erfasst von dieser Nachtverwandlung

Gedichte

Ein großer Gesang über die Natur, ihre Schönheit und ihre Gefährdung, den Empfindungskosmos von Tier und Mensch - oszillierend zwischen den Sprachen, schwebend zwischen Tag und Nacht. Den aus der Fülle des Lebens in Finnland schöpfenden Gedichten - seiner reichen, immer gefährdeteren, bewahrungswürdigen Natur, ihrer Licht- und Dunkelheitsdramatik und ihrer Mythenwelt - wohnt eine imaginäre, bisweilen utopisch-visionäre Leuchtkraft inne. Selbst dahin, wo Dunkles vorherrscht, scheint das titelgebende Gedicht mit seiner auch bildlich zu begreifenden Entdeckung auszustrahlen: 'und ja / die aussichtslosigkeit ist spiegelglatt / gebete noch so aufge­raute rutschen an ihr ab ... / revontulet das polarlicht zeigt sich hier nach zeiten der verborgenheit / wir fühlen eine leib- und seelengleiche ihre leichtigkeit / erfasst von dieser nachtverwandlung / als wärn wir an das große unbegriffene lichtwerk oben angeschlossen'. Kapitel­namen wie 'trostung', 'horch nochmal' spielen auf nur erahnbare Quellen von Licht an und verweisen indirekt auch auf die heil­same Musika­lität, die Widerstandskraft und die Erlauschgabe der Poesie. Die Gedichtgruppe '­geheimnisse kann man nicht auf­lösen' ergründet die Denkwelt eines der Dichterin ­nahen autistischen Menschen. Auch dort geschieht eine ganz eigene Nachtverwandlung. Umschlossen wird der Band vom in Blankversen verfassten Ergebnis eines Eintauchens in Rilkes 'Achte Duineser Elegie'. Ein Motivgewebe entsteht mit anderen ­Gedichten, die sich aus einer kontemplativen, ­zyklische Zeitvorstellung stärkenden Lebensweise bilden - eine ­Haltung, die im weiteren Sinne ­Erhellung bringt. Der Künstler des Umschlagsbilds 'Schöner, frischer Morgen' lebt in einer beschützenden Einrichtung in Württemberg.

mars 2026, 152 pages, Allemand
Wallstein
978-3-8353-6088-4

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