Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Entpersonalisiertes Ins-Dasein-Bringen

Eine theologisch-ethische Kritik am reproduktionsmedizinischen Selbstverständnis

Was heißt es, einen neuen Menschen ins Dasein zu setzen? Was bedeuten die unterschiedlichen Weisen, auf die ein Mensch ins Dasein kommen kann? Moderne Reproduktionstechnologien verleihen diesen existenziellen Fragen ein ganz neues Gewicht. Durch sie können Menschen nicht mehr nur gezeugt, sondern auch gemacht werden. Tatsächlich hat die Produktionslogik längst Einkehr gehalten: Leibliche Mütter werden zu Dienstleisterinnen degradiert; Elternschaft wird nach urheberrechtlichen Kriterien zugewiesen; Kinder können bestellt und abgeholt werden. Die Entleiblichung menschlicher Fortpflanzung hat das Ins-Dasein-Bringen eines Menschen aus dem Kernbereich personaler Selbsterfahrung konzeptionell herausgebrochen. Dass Menschen in einem technisierten, personalen Vakuum ins Dasein gebracht werden können, hat fundamentale Auswirkungen auf unser Verständnis von Humanität.

décembre 2023, 370 pages, Studien zur theologischen Ethik, Bd. Bd. 166 166, Allemand
schwabe, Echter
978-3-7965-4907-6

Autres titres de la collection: Studien zur theologischen Ethik

Afficher tout

Autres titres sur ce thème