Die Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats bei der Unternehmenstransaktion
Die Studie untersucht die Bedeutung, den Umfang und die Ausgestaltung der Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats gemäß § 111 Absatz 4 Satz 2 AktG bei Unternehmenstransaktionen. Neben den noch offenen und umstrittenen allgemeinen Fragen zu Zustimmungsvorbehalten betrachtet sie typische Phasen und Vereinbarungen eines Unternehmenskaufs, etwa die Zulassung der Due-Diligence-Prüfung, den Letter of Intent und die Akquisitionsfinanzierung, und analysiert deren Verhältnis zu den Zustimmungsvorbehalten des Aufsichtsrats. Zudem wird die Rechtslage zu den derzeit häufigen, begründeten Zustimmungsvorbehalten beim Erwerb oder der Veräußerung eines Unternehmens geprüft und kritisch hinterfragt. Dabei identifiziert die Studie Lücken in der aktuellen Corporate Governance und präsentiert Verbesserungsansätze mit konkreten Formulierungsvorschlägen. Abgerundet wird die Arbeit durch einen Vergleich mit dem flexiblen englischen Recht, der die Stärken und Schwächen des deutschen Gesellschaftsrechts aufzeigt.
Duncker & Humblot GmbH
978-3-428-19721-7

