Die künstliche Intelligenz in der Strafrechtsdogmatik

Zur Verantwortung beim Einsatz von intelligenten Agenten und zur (Be-)Strafbarkeit von "e-Personen"

Die digitale Revolution ist im vollen Gange. Künstliche Intelligenz hat bereits jetzt erstaunliche Fähigkeiten und dringt in jeden Winkel des täglichen und beruflichen Lebens vor.
Der Verfasser untersucht in seiner Arbeit fundamentaldogmatisch, ob das Strafrecht in seiner jetzigen Form den Herausforderungen, die diese Technologie mit sich bringt, gewachsen ist. Wer ist für das Verhalten der KI strafrechtlich verantwortlich? Der Mensch? Welcher Mensch? Womöglich die KI selbst?
Hierzu beleuchtet er den Status quo, wagt aber auch einen Blick in die Zukunft. Er befasst sich mit den Grundlagen der Handlung und der Schuld und nimmt einen Vergleich mit Ansätzen für die Strafbarkeit von Unternehmen als weiterer nicht-menschlicher Entität vor.

Der Autor
Lasse Ferdinand Quarck studierte Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sein Referendariat absolvierte er beim Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht im Landgerichtsbezirk Kiel. Sein Forschungsschwerpunkt liegt bei der künstlichen Intelligenz und ihrer rechtsdogmatischen und rechtsethischen Einordnung.

janvier 2026, env. 254 pages, Allemand
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-50503-5

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