„Basierend auf beeindruckender multiarchivalischer Arbeit führt die Autorin in die komplexen Netzwerke der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany ein und untersucht deren Bedeutung für die Stärkung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Westdeutschland nach 1945 – Beziehungen, die bis heute nachhallen. Eine wertvolle Ergänzung unseres Verständnisses des 'Transnationalen Transatlantiks' im 20. Jahrhundert.“ – Giles Scott-Smith, Roosevelt Chair für Neue Diplomatiegeschichte, Universität Leiden, Niederlande
„Dieses originelle und aufschlussreiche Buch untersucht, wie zwei transatlantische Netzwerke mittels Soft-Power-Diplomatie dazu beitrugen, Westdeutschlands Beziehung zu den Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg zu verbessern und zu festigen. Dies ist transnationale Geschichte in ihrer besten Form.“ – Deborah Barton, Assistenzprofessorin für Geschichte, Universität Montreal, Kanada
Dieses Buch beleuchtet den Einfluss zweier Organisationen auf die Integration Westdeutschlands in die Atlantische Allianz. Es verfolgt die Ursprünge der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany (ACG) bis in die späten 1940er Jahre und dokumentiert deren Entwicklung in den 1950er bis 1970er Jahren. Die Autorin analysiert transatlantische Elitennetzwerke, die es Deutschland ermöglichten, der „Staatengemeinschaft“ wieder beizutreten, Souveränität zurückzugewinnen und ein vertrauenswürdiges Mitglied der NATO zu werden. Die Geschichte der Atlantik-Brücke und des ACG bietet eine transnationale Perspektive auf öffentliche und private Netzwerke. Sie ist eine wertvolle Lektüre für alle, die sich mit politischer Geschichte, europäischen und amerikanischen Nachkriegsbeziehungen sowie dem Kalten Krieg beschäftigen.
Anne Zetsche studierte Geschichte und Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin sowie an der University of Ulster in Nordirland. Sie promovierte in Geschichte an der Northumbria University, Großbritannien.
Die Übersetzung wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz durchgeführt. Eine anschließende menschliche Überarbeitung erfolgte vor allem in Bezug auf den Inhalt.