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Der Berliner Asyl-Verein für Obdachlose

Die Auseinandersetzung um die Obdachlosigkeit im Kaiserreich

Obdachlosigkeit war das zentrale soziale Problem im Kaiserreich und galt als Straftat. Friedrich von Bodelschwingh dominierte die Debatte über den Umgang mit Wanderarmen und Obdachlosen. Er wollte sie mit Kontrolle, Missionierung und Zwangsarbeit "bessern". Dem Berliner Asyl-Verein für Obdachlose hingegen ging es um gelebte Humanität und Entkriminalisierung. 1868 gegründet von wohlhabenden Bürgern, hatte er bis zu 4000 Mitglieder - nicht nur Prominente wie Rudolf Virchow und den Sozialdemokraten Paul Singer. Seine Asyle garantierten Anonymität und hatten einen hohen hygienischen Standard, wie die "Wiesenburg", die als das weltweit modernste Asyl galt. Sein Konzept rief zahlreiche Gegner auf den Plan, an vorderster Front Friedrich von Bodelschwingh.

février 2026, 424 pages, Allemand
Metropol Verlag
978-3-86331-844-4

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