Ansichten der Theologie Arnold Schönbergs

Die Klanggestalt des göttlichen Namens

Zum 150. Geburtstag Arnold Schönbergs lässt Peter Fischer-Appelt den Komponisten und epochalen Denker jüdischer und protestantischer Provenienz im Zeitalter des "dialogischen Prinzips" neu hervortreten. Anhaltspunkte für Schönbergs großen theologischen Bogen bieten das Oratorium Die Jakobsleiter (1915/22), das Schauspiel Der biblische Weg (1926), die Oper Moses und Aron (1928/32), das Manifest A Four-Point Program for Jewry (1938) und die Kantate A Survivor from Warsaw op. 46 (1947). Im Zentrum steht die Wiedergewinnung des Gedankens der Einzigkeit Gottes als Ursprung jüdischer Identität und als Ziel der Rettung der Juden vor den "Bartholomäusnächten" ihrer bürgerlichen Nachbarn. Die Untersuchung schärft das Profil des singulären Fanals durch Vergleiche mit Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hermann Cohen, Rudolf Bultmann und Karl Barth.

novembre 2024, 188 pages, Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, Allemand
Georg Olms Verlag
978-3-487-17052-7

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